Berlin will Kairo 240 Millionen Euro Schulden erlassen
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Die Bundesregierung will Ägypten zur Förderung weiterer Reformen in den kommenden vier Jahren Schulden in Höhe von bis zu 240 Millionen Euro erlassen. Das Geld soll vor allem in den "Aufbau demokratischer Institutionen" fließen.
Amrs Besuch in Deutschland war seine erste Reise nach Europa seit seiner Ernennung Mitte Juli. Er verabschiedete gemeinsam mit Westerwelle die "Berliner Erklärung", mit der die beiderseitigen Beziehungen vertieft werden sollen. Westerwelle sagte, die Zusammenarbeit mit Ägypten müsse verstärkt werden, "damit die Demokratie auch Früchte bringt für die ganz normalen Familien". Die Wirtschaft des Landes müsse eine gute Zukunft haben, "wenn die Demokratie in Ägypten erfolgreich und nachhaltig etabliert werden soll". Seit den Massenprotesten vom Jahrebeginn und dem Sturz von Ägyptens Staatschef Husni Mubarak ist die Wirtschaft des Landes stark eingebrochen.
Westerwelle mit Ägyptens AußenministerBerlin (AFP) - Die Bundesregierung will Ägypten zur Förderung weiterer Reformen in den kommenden vier Jahren Schulden in Höhe von bis zu 240 Millionen Euro erlassen. "Die dadurch verfügbaren Mittel" sollten "in gemeinsam vereinbarte Reformmaßnahmen" investiert werden, sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) nach einem Gespräch mit dem ägyptischen Außenminister Mohammed Kamal Amr. Das Geld soll vor allem in den "Aufbau demokratischer Institutionen" fließen. Zudem bekräftigte Westerwelle, dass Berlin der ägyptischen Regierung bis zum Jahr 2013 "im Rahmen seiner Transformationspartnerschaft" 150 Millionen Euro bereitstellen werde.





